Umweltschutz im Bootsbau

Für die bayerische Boot- und Schiffbauerinnung und die BBB-Betriebe ist der aktive Umweltschutz seit Jahren ein zentrales Thema.

• Die bayerische Boot- und Schiffbauerinnung erarbeitete gemeinsam mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und dem TÜV Bayern sinnvolle Maßnahmen und Richtlinien für die Seenutzung und Verhaltensregeln für Wassersportler.

• In Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelte die bayerische Boot- und Schiffbauerinnung umweltfreundliche Bootswaschplätze mit Auffanganlagen und richtete diese bereits bei vielen Hafen- und Werftanlagen ein.

• Viele BBB-Betriebe haben im eigenen Unternehmen in moderne stationäre und mobile Absauganlagen investiert, um die Belastung durch Staub und Lösungsmittel durch umweltfreundliche BWP mit Auffanganlagen zu reduzieren und eine optimale Entsorgung sicherzustellen.

• Zur Herstellung von Kunststoffbooten werden Polyesterharze mit verminderter Styrolabdunstung oder lösungsmittelfreie Epoxydharze eingesetzt. Durch lastabhängige Faserorientierung wird der Einsatz von Verstärkungsmaterialien reduziert. Es entstehen leichtere Boote, zu deren Bau weniger Rohstoffe benötigt werden und die weniger Treibstoff verbrauchen.

• In den BBB-Betrieben wird Problemmüll wie Lacke, Schleifstaub, Lösungsmittel usw. fachgerecht entsorgt.

• Elektroantriebe mit hohem Wirkungsgrad stellen eine umweltfreundliche Alternative zu Verbrennungsmotoren als Haupt- und Hilfsantrieb dar.